Zahngesundheit . Ein Leben lang

Unser Ziel ist die Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Zahngesundheit. Optimalerweiser beginnen regelmäßige Untersuchungen bereits im Kindesalter. Aber natürlich ist es nie zu spät, um anzufangen! Ausgangspunkt für den Erhalt gesunder Zähne ist eine gute und regelmäßige Prophylaxe – sie bildet die Grundlage für kariesfreie Zähne und gesundes Zahnfleisch.
 
Zu unseren Prophylaxemaßnahmen zählen:
•    Regelmäßige Zahnkontrolle
•    Ernährungsberatung
•    Altersgerechte professionelle Zahnreinigungen
•    Parodontitisprophylaxe
•    Implantatprophylaxe
•    Beratung zu Mundgeruch


Karies
Zucker und Stärke verarbeitende Bakterien im Mundraum greifen den Zahnschmelz an. Der betroffene Zahn wird nach und nach entkalkt – es entstehen schmerzhafte Löcher, die ohne Behandlung immer größer werden.

 
Parodontitis
Die bakterielle Erkrankung gilt als häufigste Ursache für Zahnausfall bei Erwachsenen. Im Bindegewebe, das die Zahnwurzeln umgibt, bildet sich eine chronische Entzündung, das Zahnbett wird durch Knochenabbau zerstört. Der Zahn fällt aus.

Parodontologie
Gesunder Mund – gesunder Mensch
Für die Mundgesundheit sind nicht nur die Zähne von Bedeutung, das Zahnfleisch spielt eine ebenso bedeutende Rolle. Bei Erwachsenen sind Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) sogar die häufigste Ursache für Zahnverlust. Dabei ist diese Erkrankung zahnmedizinisch sehr gut zu behandeln. Für Ihre bestmögliche Versorgung haben wir daher in unserer Praxis ein mehrstufiges Behandlungskonzept entwickelt, das Ihre Mundgesundheit optimal unterstützt.

Erster Schritt - Die detaillierte Befundung
Es werden verschiedene Entscheidungsparameter wie z.B. Blutungsneigung, Taschentiefen, Zahnlockerung erhoben.

Zweiter Schritt - Die Diagnose
Heute wissen wir, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Zahnfleischerkrankungen gibt. Fast alle werden durch Bakterien verursacht. Die Einstufung wie aktiv die Bakterien sind, lässt sich durch die zuvor erhobenen Befunde beurteilen.

Dritter Schritt- Die Behandlung
Ziel der Behandlung ist die bakterielle Entlastung des Körpers. Durch intensive Reinigung der Zahnfleischtaschen lässt sich die Bakterienanzahl drastisch reduzieren. Manchmal ist eine Unterstützung durch Medikamente notwendig.

Vierter Schritt- Anzahl der Bakterien gering halten
Der vierte Schritt wird auch als Erhaltungstherapie bezeichnet. Da die Bakterien immer die Tendenz haben sich wieder zu vermehren, wird im Rahmen der Erhaltungstherapie versucht, die Bakterienanzahl auf einem geringen Niveau zu halten. Dies wird am besten durch eine intensive Zahnreinigung erreicht. Man spricht hier von Biofilmmanagement. Wie oft man im Jahr zur Prophylaxe kommen muss, wird individuell eingestellt, je nach Schweregrad der Parodontitis.

Fazit:
Durch genaue und individuelle Befundung/Diagnose und einer individuell erstellten Therapie läßt sich die bakteriell verursachte Zahnfleischentzündung (Parodontitis) sehr gut behandeln.

 
Mundtrockenheit
Wer kennt das nicht. Die Zunge klebt am Gaumen, der Mund ist trocken. Folgen von körperlicher Anstrengung oder Lampenfieber, Stress, Nervosität. Ein Glas Wasser tut in diesen Fällen wahre Wunder.

 

Wenn Mundtrockenheit zu einem lästigen und dauerhaften Begleiter geworden ist, sollte man sie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Die Ursachen hierfür sind vielfältig und nicht sofort zurechenbar. Wie eingangs erwähnt kann grundsätzlicher Flüssigkeitsmangel, gerade bei älteren Menschen, ursächlich sein.
Neben Flüssigkeitsmangel können bei Kindern, die ja häufig durch den Mund atmen, trockene Schleimhäute und rissige Mundwinkel auftreten und auch die Zähne werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Das gleiche gilt für Schnarcher. Und in der kalten Jahreszeit reizt noch die trockene Heizungsluft Mund und Rachen zusätzlich.

 

Wenn die Speichelbildung – ein natürlicher Schutz für Zähne und Mundschleimhaut - nicht mehr ausreicht und man einen trockenen Mund hat, spricht man von Xerostomie.
Oft wissen es die Betroffenen selbst nicht, dass zahlreiche Medikamente (rund 400) daran die Schuld tragen können. Darunter fallen z.B. starke Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Psychopharmaka, Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch Mittel gegen Diabetes und Depressionen.

 

Die geschilderten Probleme können auch Warnzeichen für Krankheiten sein.
Hierzu zählen Speicheldrüsenerkrankungen (Sialdenitis) und Speicheldrüsenoperationen, Schilddrüsen- oder Nierenprobleme bestimmte Rheumaformen, Sjögren-Syndrom, eine Autoimmunerkrankung die Augen- und Speicheldrüsen beeinträchtigt. Die Folgen dieser Erkrankungen können Zahnfleischentzündungen, Karies, Mundgeruch, Geschwüre oder Pilzbefall sein. Es kann zu Druckstellen bei herausnehmbaren ZE führen, es treten Schluckbeschwerden, brennen im Mund und Taubheitsgefühle auf; Geschmacksstörungen, Zahnfleischbluten und u.U. Sprachstörungen beeinträchtigen den Alltag des Patienten.

 

Was kann man dagegen tun?
Wichtig ist die Stimulation des Speichelflusses durch lutschen von Bonbons oder kauen zuckerfreier Kaugummis. Den Mund öfter am Tag mit Olivenöl (Teelöffel) spülen oder Gemüse wie z.B. Karotten knabbern. Es gibt Speichelersatzprodukte auf chemischer sowie pflanzliche Basis.

 

Vermeiden sollte man auf jeden Fall scharfe Gewürze, Fruchtsäuren, Kamillentee und Verschleimung des Mundes (Milch). Empfohlen wird viel Flüssigkeit ohne Kohlensäure, Energie- und Ballaststoffreiche Nahrung. Gilt für Raucher: Unbedingt aufhören.

 

Ein dauerhaft trockener Mund sollte auf jedem Fall ärztlich besprochen und abgeklärt werden um gemeinsam mit dem Arzt die entsprechende Behandlungsstrategie festzulegen.